Was macht eigentlich ein Osteopath?

In den letzten Jahren hat sich die Osteopathie als eine Form der Alternativmedizin immer mehr durchgesetzt. Während seine Popularität teilweise auf seine Wirksamkeit bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen zurückzuführen ist, liegt es wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass es sich um eine relativ sichere und schonende Behandlungsform handelt. Dies wird durch den Einsatz von Techniken wie Massage, Dehnung und Manipulation erreicht, um die Durchblutung des Körpers zu verbessern und Stress abzubauen. Osteopathen glauben, dass dies dem Körper helfen kann, effektiver zu funktionieren und somit die Heilung zu fördern.

Die Osteopathie wird oft als ergänzende Therapie neben der Schulmedizin eingesetzt. Es ist auch für Menschen geeignet, die eine natürlichere Herangehensweise an die Gesundheitsversorgung suchen.

Kann ein Osteopath bei Rückenschmerzen helfen?

Osteopathie kann für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen von Vorteil sein, da sie helfen kann, die Bewegungsfreiheit zu verbessern, Entzündungen zu reduzieren und Muskelverspannungen zu lösen. Eine im Journal of Manipulative and Physiological Therapeutics veröffentlichte Studie ergab, dass eine osteopathische Behandlung bei der Verringerung chronischer Rückenschmerzen wirksam ist.

Definition – Osteopath

Ein Osteopath ist ein Mediziner, der sich auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert hat. Osteopathen verwenden eine Vielzahl von Techniken, einschließlich manueller Manipulation, um Patienten zu behandeln. Das Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, die Gesundheit des Patienten zu optimieren, indem das Gleichgewicht im Körper wiederhergestellt wird. Osteopathen verwenden eine Vielzahl von Techniken, einschließlich manueller Manipulation, um dieses Ziel zu erreichen.

Woher stammt die Osteopathie?

Osteopathie hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert. Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still, war ein Arzt, der mit der medizinischen Versorgung seiner Zeit unzufrieden war. Er glaubte, dass der menschliche Körper die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu heilen, und dass viele Krankheiten durch Probleme mit dem Bewegungsapparat verursacht werden. Auf dieser Grundlage entwickelte er ein Diagnose- und Behandlungssystem, das er Osteopathie nannte.

Osteopathie wird heute in vielen Ländern der Welt praktiziert. Sie basiert auf dem Prinzip, dass der Körper die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu heilen und dass alle Körpersysteme miteinander verbunden sind.

Was verbindet die Osteopathie mit der Cranio-Sacral-Therapie?

Die enge Verbindung zwischen der Cranio-Sacralen Therapie und der Osteopathie wird deutlich, wenn wir ihre gemeinsamen Ursprünge und grundlegenden Prinzipien betrachten. Beide Therapieansätze teilen die Überzeugung, dass der Körper als ganzheitliches System betrachtet werden sollte, in dem Struktur und Funktion miteinander verschmelzen. Die Cranio-Sacrale Therapie fokussiert sich dabei speziell auf den Rhythmus der Cranio-Sacralen Pulsation im Bereich von Schädel und Kreuzbein. Dieser Ansatz findet seine Fortsetzung in der Osteopathie, die das harmonische Gleichgewicht im gesamten Körper anstrebt. So ergänzen sich diese Therapieformen, indem sie verschiedene Aspekte der Gesundheit adressieren.

Sie suchen einen Osteopathen in Österreich?

In der folgenden Liste finden sie – nach Bundesland aufgeteilt – Anbieter von Osteopathie:

Osteopathen in Wien:
Stefan Bürkle – Osteopathie